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Story Story - Deathmatch-Mod Story - Baumeister-Mod

Das Leben ist unzerstörbar. Einzelne Menschen, Dörfer, Städte, Länder, ja sogar eine ganze Welt kann man vernichten, doch das Leben selbst lässt sich nicht auslöschen.
Aroc Vanisial, Kommandant des zuletzt gestarteten Raumschiffes



2015:
Aufgrund der Forderungen vieler Nationen bekommt die UN eine eigene Armee - bestehend aus 500.000 Mann aus allen Mitgliedsstaaten, je nach Bevölkerung.

2032:
Die UN beschließt, basierend auf einer Idee von Syrien, dem Libanon und China den weltweiten Abbau aller Atomkraftwerke und atomaren Waffen. Wegen der großen Mehrheit und der ohnehin erschöpften Uranquellen stimmen auch Frankreich, die USA und Russland schließlich zu.

2043:
Eine rebellische Gruppierung führt mit mehreren tausend Mann einen Putsch an der in letzter Zeit immer wieder national und intolerant aufgetretenen russischen Regierung durch und tötet neben dem Präsidenten auch sieben Minister. Wegen dem ohnehin großen Unmut und Orientierungslosigkeit im Land brechen bald chaotische Verhältnisse aus.
Die UN fordern die Rebellen zur Wiederherstellung der allgemeinen Ordnung auf, diese lehnen aber ab.

2044, Januar
Die Rebellen fordern von der UN die Herstellungserlaubnis für Atomwaffen und drohen damit, ein Gemetzel unter der Bevölkerung zu starten. Die UN lehnt ab.

2044, März
Überraschenderweise verlangen nun auch die USA die Erlaubnis für atomare Energie zurück. Als offizieller Grund wird Energiemangel angegeben (inoffiziell wird von vielen eine Angst vor einer militärischen Übermacht Russlands vermutet); vor einigen Jahren ist das restliche für die Öffentlichkeit verfügbare Öl verbraucht worden. Die UN lehnt fast einstimmig ab.

2044, April
In Moskau sterben über 30.000 Zivilisten in einem gewaltigen Gemetzel. Die UN fordert die Rebellen auf, sich zu stellen und droht andernfalls mit Krieg.

2044, Juni
Die Armee der UN wird auf 1.500.000 Mann verstärkt; neben Frankreich, Israel und China stocken auch die USA ihren Militäretat deutlich auf. Die russischen Rebellen, denen sich inzwischen mehrere Tausend Menschen angeschlossen haben, weigern sich weiterhin, Anweisungen jedweder Art seitens der UN auszuführen und drohen stattdessen mit weiteren Gemetzeln.

2044, Juli
Die USA erklären, eine solche Gefahr könne nicht weiter geduldet werden und fordern nun schärfer die Erlaubnis von atomaren Waffen. Die erneute Ablehnung der UN gründet sich auf 2 Veto-Stimmen.

2044, September
In Russland findet ein weiteres Gemetzel statt, das nach offiziellen Angaben weit über 50.000 Menschen das Leben kostet, die Dunkelziffern prognostizieren sogar noch mehr Todesopfer. Die USA drohen mit einem nicht ratifizierten Krieg gegen Russland und "andere Staaten", falls die Erlaubnis für Atomwaffen nicht erteilt werde. Immernoch weigern sich die UN unter Berücksichtigung auf die klaren Gegenmeinungen vieler anderer Staaten.

2044, 27. September
Der Präsident der Vereinigten Staaten löst in Übereinstimmung mit dem Senat sämtliche Verbindungen seines Staates zu den UN auf, zieht die amerikanischen Soldaten aus dem Heer der UN ab und erklärt der UN als Institution und den Mitgliedsstaaten, die sich weiterhin gegen eine atomare Wiederbewaffnung aussprechen, den Krieg. Amerikanische Truppen marschieren in Ägypten ein, wo ein großer Teil des internationalen Heeres stationiert ist; zu militärischen Handlungen kommt es jedoch nicht.

2044, 1. Oktober
Weitere 750.000 Mann werden zum UN-Heer eingezogen, auch, um die fast 200.000 von den USA gestellten Soldaten zu ersetzen. Um die "günstige Gelegenheit" zu nutzen erklären die russischen Rebellen ihrerseits den UN-Staaten und den USA den Krieg.

2045, Januar
Rebellentruppen bombadieren scheinbar willkürlich Polen und zerstören große Gebiete im Osten des Landes. Warschau bleibt von den Attacken jedoch verschont.

2045, März
Obwohl weder die USA, noch das Heer der UN eine groß angelegte Offensive starten und es bei vielen kleineren Auseinandersetzungen und Bombadierungen mit Raketen und teilweise auch Bombern belassen, wird Ägypten Schauplatz eines grausamen, scheinbar unendscheidbaren Krieges.
Da sich die Armee der USA als größer erweist als von der UN angenommen, werden weitere 1,5 Millionen Reservisten eingezogen.

2045, 6. August
In West- und Zentralrussland sowie im Sudan fallen ohne jegliche Vorankündigung Atombomben. Die UN lehnt jegliche Verantwortung ab, aus den USA gibt es keinen offiziellen Kommentar.

2045, 9. August
Kalifornien, Arizona, New Mexico und Texas werden ebenfalls unangekündigt atomar bombadiert, weite Teile der Stromversorgung in den USA fallen aus. Der US-Präsident wird auf offener Straße niedergeschossen.
Niemand kennt die Herkunft der Atombomben, die eigentlich nicht vorhanden sein dürften.

2045, 12. August
Entsetzt durch die gewaltigen und eigentlich nicht möglichen Zerstörungen innerhalb so kurzer Zeit schließen die UN und die USA Waffenstillstand. Über den Zustand der Rebellen gibt es keinerlei Informationen; Moskau wurde zwar nicht getroffen, doch im Land herrscht Chaos. Die Stromversorgung ist fast vollständig ausgefallen, es wird von zahlreichen Plünderungen berichtet.

2045, 2. September
Nach langen Verhandlungen wird endgültig Frieden geschlossen; die USA treten der UN wieder bei. Man ist sich darüber einig, dass sämtliche Restbestände an atomaren Waffen und auch die "Notreserve" an Uran-235 vernichtet werden. Mit 4.000.000 Mann und etlichen Reservisten verfügt die UN nach Offenlegung der Informationen über die amerikanischen Streitkräfte jetzt über das weltweit definitiv größte Heer; auf den Nachweis von Atomenergie oder atomaren Waffen in einem Land folgt nach einem mit einer Mehrheit ohne Gegenstimmen beschlossenen Gesetz nun automatisch eine Kriegserklärung seitens der UN.

2045, Oktober
Der kurze Krieg von 27. September 2044 bis 2. September 2045, bei dem trotzdem über 150.000.000 Menschen ums Leben kamen, zahlreiche verletzt wurden und ein riesiges Gebiet radioaktiv verseucht wurde, wird zum 3. Weltkrieg erklärt.

2058
Der erste, vollständig entwickelte Fusionsreaktor wird in Nevada in Betrieb genommen. Die Energieprobleme scheinen zunächst gelöst zu sein.

2063
Nach den nun immer billiger werdenden Preisen für einen Weltraum-Urlaub stellt ein Forscher nun ein Raumschiff-Modell vor, das sich auch "normale" Menschen leisten können. Es erreicht hohe Geschwindigkeiten, ist beliebig wiederverwendbar, schafft theoretisch sogar Reisen bis zum Mond und kostet zu Beginn etwa so viel wie der Gegenwert von 40 durchschnittlichen Einfamilienhäusern.

2068
Aufgrund des hohen Interesses und der daher recht hohen Forschungsgelder konnte die Raumschifftechnik in nur fünf Jahren deutlich verbessert werden: die Reiseentfernung wurde erweitert (wenn auch außer dem Mond kein weiterer Himmelskörper angesteuert werden kann), die Herstellungskosten gesenkt. Außerdem wird eine Standardbewaffnung für das Schiff vorgestellt. Die Gefechtstürme sind in der Lage, Asteroiden (aber auch potentielle Angreifer, wie allerdings offiziell nie erklärt wird) aus dem Weg zu räumen. Die UN äußert Kritik gegenüber der Bewaffnung, niemand will einen neuen Krieg, schon gar keinen möglicherweise unkontrollierbaren Raumkrieg.

2072
Nicht einmal fünfzehn Jahre nach dem Anschluss des ersten Fusionsreaktors an das Stromnetz wird bereits über 30% des weltweit benötigten Stroms aus Fusionsenergie bezogen. Ein Forschungsteam aus US-amerikanischen, israelischen und russischen Wissenschaftlern stellt auch eine "Fusionsbombe" vor, die es aber an Zerstörungskraft nicht mit "herkömmlichen" Atombomben aufnehmen könnte und daher als konventionelle Waffe eingestuft wird.

2074
Die Weltbevölkerung hat trotz des dritten Weltkrieges und der durch die radioaktive Verstrahlung gesunkenen Lebenserwartung und vermehrten genetischen Defekten die 10-Milliarden-Marke überschritten.

2081
Unter starker Kritik wird 13 Jahre nach der ersten Version eine verbesserte Version des Gefechtsturms vorgestellt. Dieser wird jetzt fast komplett maschinell von einer KI bedient und trifft auch bewegliche Ziele nun besser.
Inzwischen verfügen über 1.300 Menschen auf dem Planeten, vor allem in den großen Industriestaaten USA, Frankreich und Israel über eins der "Pioneer" getauften Schiffe.

2102
Eine gewaltige Raumschlacht, die, wie sich zeigte, eine private Auseinandersetzung mit illegal beschaffter Schiffsbewaffnung war, und an der über 120 Schiffe teilnahmen, versetzt die Welt in Unruhe. Über 400 Menschen kamen dabei ums Leben; noch Tage später lassen sich vereinzelte, "herabregnende" Trümmer als Sternschnuppen beobachten.

2104, Januar
Die UN verbietet den Einsatz von Waffen auf Raumschiffen grundsätzlich, eine Ausnahme bilden dabei die im Frühling 2103 eingeführten Polizeischiffe.

2108
Erst 40 Jahre nach dem letzten Entwicklungssprung sind wieder wirklich drastische Verbesserungen in der Raumschifftechnik zu verzeichnen: Durch einen neuartigen, kombinierten Antrieb sind die Raumschiffe jetzt in der Lage, eine Geschwindigkeit von bis zu 300 Mm/h (300.000 km/h) zu erreichen. Durch den Einsatz mehrerer dieser teuren Antriebe lässt sich die Geschwindigkeit sogar noch leicht steigern.

2111
Trotz Missbilligungen seitens der UN wird der Prototyp einer kleinen Energiebündelungswaffe vorgestellt. Sie ist in der Lage, Energie aus Energiespeichern effektiv zu bündeln und damit zielgenau und ohne Zeitverzögerung selbst über Strecken von mehreren Megametern ein Ziel zu treffen und schwer zu schädigen. Bisher nicht behobene Konstruktionsfehler können beim Abschuss jedoch zu einer übermäßigen Erhitzung, Selbstbeschädigung oder sogar Explosion der Waffe führen. Der Kauf dieses Prototypen ist, wie auch beim Gefechtsturm, verboten; dennoch gibt es Gerüchte über seine Verbreitung.

24. März 2119
Erstmals wird eins der bisher fast überflüssigen Polizeischiffe von mehreren Schiffen beschossen und zerstört. Untersuchungen geben eindeutige Hinweise auf Verwendung von Laserwaffen. Trotz deutlicher Aufstockung der bewaffneten Raumkräfte und aufwendigen Suchaktionen findet sich keine Spur auf die Täter.

2121
Ein Erpresserbrief erreicht die UN. Darin wird gefordert, dem Erpresser Brasilien, Bolivien, Paraguay und Liechtenstein zu überlassen und weltweit staatlich garantierte lebenslange Straffreiheit und Schutz zu gewähren. Alles deutet auf eine Einzelperson hin, also geht die UN nicht darauf ein und gibt nicht einmal eine öffentliche Stellungnahme.
Nur 14 Tage später wird die über 80 Hektar große UN-Hauptzentrale von einem gewaltigen Lichtstrahl zu großen Teilen zerstört. Untersuchungen weisen auf eine gigantische Energiebündelungswaffe, wie sie bisher noch nicht einmal von der Armeeforschung der UN konstruiert werden konnte, hin.

2122
Es tauchen Gerüchte über einen im Umlauf befindlichen kleineren Prototypen dieser starken Energiebündelungswaffe mit erstaunlichen Insider-Informationen auf. Mehr ist jedoch nicht bekannt, eine Verifizierung der Nachrichten ist vorerst ausgeschlossen.
Das Gerücht verschwindet bald wieder von der öffentlichen Bildfläche.

2132
Wissenschaftler stellen ein zur Abwehr gedachtes Raketensystem vor. Die aufgrund ihrer Erkennungssysteme und ihrer Geschwindigkeit kaum abwehrbaren Raketen haben eine enorme Sprengkraft, fliegen mit über 800facher Schallgeschwindigkeit (und damit schneller als jedes bisherige Raumschiff) und treffen so größere Ziele mit tödlicher Sicherheit. Die UN lässt diese Prototypen auf einigen Polizeischiffen installieren, der öffentliche Kauf ist jedoch weiterhin verboten.

2134
Nach dem Überfall auf mehrere mit den Raketenprototypen besetzten Polizeischiffe, bei dem nach offiziellen Angaben 16 dieser Systeme gestohlen wurden, entfernt die UN diese Waffensysteme wieder und erlässt ein weltweites Gesetz zur Einstellung ihrer Weiterentwicklung. Die Täter können gefasst und 13 der 16 Raketenwerfer sichergestellt werden.

2145, Januar
Durch Geheimdienstinformationen wird bekannt, dass eine sektenähnlich organisierte Gruppe von Wissenschaftlern seit etwa 90 Jahren heimlich ein neues System für Nuklearenergie entwickelt hat. Hierfür wurden mehrere, teilweise nur künstlich herstellbare Uran-Isotope auf eine aufwendige Weise miteinander konjugiert. Wird jedoch diese Energie freigesetzt, werden nicht, wie bisher, maximal 0,1 % der Masse zu Energie konvertiert, sondern knapp über 10 %. Leider erhöhen sich dadurch auch sowohl Halbwertszeit als auch Intensität der radioaktiven Strahlung. Eine Atombombe gleichen Ausmaßes und Gewichts mit diesem statt dem konventionellen Uran hätte die mehr als 100fache Sprengkraft und würde eine enorme Strahlenkatastrophe bedeuten.
Obwohl die Gruppierung nur über wenig Uran verfügen dürfte, setzt die UN alles daran, den Standpunkt des Laborkomplexes dieser Wissenschaftler ausfindig zu machen und marschiert mit einigen Tausend Soldaten ein. Dabei werden alle über zweihundert anwesenden Wissenschaftler rücksichtslos getötet und das Labor zerstört.
Weniger als 24 Stunden später detoniert eine Atombombe in Südafrika. Die Sprengkraft ist so gewaltig, dass sich ein Teil des Kontinents löst, Tsunamis und Wirbelstürme verwüsten das Land selbst in Australien und Südamerika. Wie viele Menschen dabei ums Leben kommen, ist nicht bekannt.
Obwohl keinerlei Beweise vorliegen, geht jeder von einer Racheaktion weiterer liierter Sektenmitglieder aus.

2145, Februar
UN-Truppen stürmen ein weiteres von den vereinigten Geheimdiensten entdecktes Labor der Pro Nuklearen Bewegung PNB, wie sie sich nun selbst bezeichnen. Die von vielen befürchtete weitere Nuklear-Explosion bleibt aus; man geht davon aus, nun den Rest der PNB ausgelöscht zu haben.

2145, April
Ein Erpresserschreiben erreicht die UN. Die PNB fordert das Oberkommando über alle von der UN kontrollierten Staaten und die bedingungslose Kapitulation aller dieser Staaten, sodass sie die alleinige Herrschaft über nahezu die gesamte Erde (mit Ausnahme der Schweiz) erreichen würde. Das Ultimatum gibt lediglich 120 Tage "Bedenkzeit", eine Missachtung der Forderungen habe "schlimme Folgen für die gesamte Erdbevölkerung".

2145, Mai
Man sieht die ersten privaten Raumschiffe flüchten. Ziel: Weltraum, in eine ungewisse Zukunft. In der Allgemeinheit werden sie als "paranoid, pessimistisch und überängstlich" angesehen, niemand glaubt wirklich an einen mehr als lokalen, weiteren nuklearen Schlag.

2145, Juni
Zwei Monate nach der Erpressernachricht des PNB stehen die Geheimdienste weiterhin vor einem Rätsel. Trotz erstaunlicher, genannter Insider-Informationen verbreitet sich inzwischen eine Theorie über einen dummen Scherz.
Nichtsdestotrotz steigt die Zahl der Flüchtlinge weiter, über 300 Raumschiffe haben den Heimatplaneten bereits verlassen.

2145, 1. August
Die UN lehnt die Forderungen der PNB in einer offiziellen Erklärung in allen Punkten ab. Die meisten noch auf der Erde verweilten Raumschiffeigentümer starten ins All, viele von ihnen planen allerdings, in der Umlaufbahn zu bleiben, um, wenn es keine "schlimmen Folgen für die gesamte Erdbevölkerung" geben sollte, schnell zurückkehren zu können. Unter ihnen befinden sich auch führende UN-Politiker.
In dieser Situation scheint ein Einlenken der von allen Experten als psychopathisch und unberechenbar charakterisierten "Wissenschaftler", sofern sie denn tatsächlich noch existieren, unrealistisch.

2145, 6. August
Nahezu gleichzeitig werden an über 300 Orten der Erde gewaltige Atombomben gezündet. Die Folge sind riesige Explosionen, nahezu flächendeckende Verstrahlung, Erdbeben (ganze Kontinente reißen auseinander), Vulkanausbrüche, Wirbelstürme, Überschwemmungen. Ab diesem Zeitpunkt erreicht die Flüchtlinge kein Lebenszeichen von der Erde mehr; ob sich die PNB-Mitglieder vorher selbst retteten, weiß niemand.
Auch die noch in der Nähe verbliebenen Flüchtlinge müssen nun versuchen, in der unwirtlichen Weite des Alls zu überleben; eine Rückkehr auf die Erde wäre mehr als unrealistisch.

2198, 1. Juni
Heute. Die schreckliche Katastrophe ist nun seit über 50 Jahren vorbei. Für die Erde interessiert sich heute niemand mehr; es ist nicht einmal bekannt, ob noch Menschen auf dem noch immer verseuchten Planeten leben. Aber wozu auch? Der Erde in den nächsten Jahrtausenden auch nur nahe zu kommen würde bedeuten, sich leichtfertig weiterhin enormer radioaktiver Strahlung auszusetzen. Und das Leben ist das einzige, was vielen geblieben ist.
Seit 50 Jahren versucht jeder nun, sich selbst durchzuschlagen. Allein gegen die Stille und Leere des dunklen, hoffnungslosen Weltalls und seine Gefahren. Aus Mangel an Rohstoffen versuchen viele, Raumschiffe anderer Flüchtlinge auszuplündern und das eigene aufzurüsten, um das kurze Leben doch noch ein wenig zu verlängern. Nur zu oft wird es dabei verfrüht beendet.
Einige wenige, die noch immer etwas wie Moral glauben, haben sich zu verschiedenen Gruppierungen zusammengetan und versuchen nun mehr oder weniger uneigennützig, herumfliegende Rettungskapseln zu bergen und die Insassen zu verpflegen, um möglicherweise einige Unglückliche retten zu können. Sie sind allgemein respektiert und werden nur sehr selten angegriffen, da jeder fürchtet, selbst in eine solche Lage zu kommen und auf diese einzige noch bleibende Hilfe angewiesen ist.

Niemand weiß, was die Zukunft bringen wird. Es will auch niemand wirklich wissen. Die Gegenwart ist das einzige, das zählt, das Morgen ist ungewiss und kann schnell den Tod bedeuten.
An Frieden, der über wenige Waffenstillstandsabkommen hinausgeht, denkt niemand. Jeder Versuch, diesen Zustand absoluter und vollständiger Anarchie zu ordnen, muss kläglich scheitern. Die einzige Hoffnung für alle ist, auch im nächsten Kampf überlegen zu sein, sich wieder ein Stückchen Leben zu erkaufen.
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